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Практический курс немецкого языка - Людмила Васильевна Ильина

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ist nicht möglich", erwidert der Verkäufer und zwingt sich zu einem mühsamen Lächeln. Das ist in unserem Geschäft nicht üblich. Aber vielleicht gegen etwas Gleichwertiges umtauschen?"

Sie tauschen. Ein Band Indianergeschichten ist zu aufregend, ein Schmetterlingsnetz zu grausam und ein Schreckrevolver zu gefährlich. Schließlich sucht sich die Dame das Kinderbuch „Summ', Bienchen, summ'!" aus. Sie nimmt das Buch unter den Arm und entfernt sich. Knapp vor der Tür holt sie der Verkäufer ein. „Verzeihen Sie, Sie haben vergessen, das Buch zu bezahlen", sagt er so freundlich, wie nur er kann. Die Höflichkeit fällt ihm bereits schwer. „Das Buch?", fragt die Dame erstaunt. „Ich soll das Buch bezahlen?" Dem Verkäufer perlt der Schweiß von der Stirn. „Sie haben es doch gekauft!" „Gewiss. Aber dafür habe ich Ihnen doch den Fußball zurückgegeben! Der kostet dasselbe." „Bezahlen Sie also den Fußball." „Für den Fußball habe ich Ihnen die Flöte gegeben!" „Du lieber Himmel, dann bezahlen Sie eben die Flöte!" „Die Flöte habe ich ja gar nicht gekauft!" Der Verkäufer starrt sie mit offenem Mund an. In seinem Kopf beginnt sich etwas zu drehen. Seine Geduld ist endgültig zu Ende. „Sie sind eine unverschämte Person!", ruft er aus und fühlt sich sehr erleichtert. „Waas?", schreit die Dame. „Was haben Sie gesagt? Ich bin eine unverschämte Person? Das sollen Sie sofort zurücknehmen!" „Zurücknehmen nicht", ruft der Verkäufer. Das ist in unserem Geschäft nicht üblich. Aber ich kann es Ihnen gegen etwas Gleichwertiges umtauschen."

(Nach P. Fabrizius)

1. Ein höflicher Verkäufer bedient die Dame, stimmt das? 2. Was braucht die Kundin? 3. Was empfiehlt der Verkäufer für den achtjährigen Jungen? 4. Warum kauft die Dame die Flöte nicht? 5. Hat die Dame die Flöte bezahlt? 6. Warum nimmt der Verkäufer die Flöte nicht zurück? 7. Was für Kinderspielsachen zeigt der Verkäufer noch? 8. Warum kauft die Dame den Fußball nicht? 9. Gegen was tauscht der Verkäufer den Fußball um? 10. Für welchen Einkauf entschließt sich die Dame endlich? 11. Hat die Kundin das Buch bezahlt? Soll sie es bezahlen? 12. Warum hat der Verkäufer keine Geduld mit der Dame? 13. Wie reagiert die Dame auf die groben Worte des Verkäufers?

42. Прочтите с помощью словаря следующий текст. Перескажите его.

Bei Balenciaga

Sie geht am nächsten Nachmittag zu Balenciaga. Sie hat außer ihren Sportsachen nur wenige Kleider. Einige sind noch nach der Mode aus dem Kriege geschnitten, andere hat sie von ihrer Mutter bekommen und sie sind von einer kleinen Schneiderin umgearbeitet worden.

Einige Frauen sitzen um sie herum. Sie beobachtet sie aufmerksam. Sie studiert ihre Kleider und forscht in ihren Gesichtern nach derselben Erwartung, die in ihr ist. Sie findet sie nicht ....

Die Parade der Mannequins beginnt. Lillian hört von draußen den gedämpften Lärm der Stadt. Er dringt wie das behutsame Trommeln aus einem modernen Urwald aus Stahl, Beton und Maschinen. Wie künstliche Tiere gleiten die Mannequins auf ihren schmalen Gelenken schweigend an den Stühlen vorbei. Sie sucht fünf Kleider aus. „Wollen Sie sie gleich probieren?", fragt die Verkäuferin. „Kann ich das?" „Ja. Diese drei passen Ihnen bestimmt, die anderen sind etwas zu weit." „Wann kann ich sie haben?", fragt Lillian. „Wann brauchen Sie sie?" „Sofort." Die Verkäuferin lacht. „Sofort heißt hier in drei bis vier Wochen – frühestens." „Ich brauche sie sofort. Kann ich die Modelle kaufen, die mir passen?" Die Verkäuferin schüttelt den Kopf. „Nein, wir brauchen sie jeden Tag. Aber wir werden tun, was wir können. Wir sind überhäuft mit Arbeit, Mademoiselle. Der Reihe nach führen wir die Aufträge aus, sechs Wochen. Wollen wir jetzt das schwarze Abendkleid probieren?" Die Modelle bringt man in eine Kabine voll von Spiegeln. Die Schneiderin kommt mit ihnen, um Maß zu nehmen. „Sie haben ausgezeichnet gewählt, Mademoiselle", sagt die Verkäuferin. „Die Kleider passen zu Ihnen, Monsieur Balenciaga wird sich freuen, wenn er sie an Ihnen sieht. Schade, dass er jetzt nicht hier ist." „Wo ist er?", fragt Lillian höflich und gedankenlos. „In den Bergen." Die Verkäuferin nennt den Ort. Aus diesem Ort kommt Lillian. „Er erholt sich da", sagt die Verkäuferin. „Ja, das kann man da." Lillian richtet sich auf und sieht in den Spiegel. „Sehen Sie!", sagt die Verkäuferin. „Das ist es, was ich meinte. Die meisten Frauen kaufen, was ihnen gefällt. Sie haben gekauft, was zu Ihnen passt. Finden Sie nicht auch?", fragt sie die Schneiderin. ... „Jetzt noch den Mantel!" Das Abendkleid ist schwarz, mit einer Spur von mexikanischem Rot, und eng; der Mantel dazu aber weit, aus einem halb durchsichtigen Material. „Dramatisch", sagt die Verkäuferin. „Sie sehen darin aus wie ein gefallener Erzengel!" Lillian sieht sich an. Aus dem großen, dreiteiligen Spiegel blicken ihr drei Frauen entgegen, zwei im Profil und eine von vorn. Vom Wandspiegel reflektiert, sieht sie hinter ihr eine vierte. „Dramatisch!", wiederholt die Verkäuferin. „Warum kann Lucille es nicht tragen?" „Wer ist Lucille?" „Unser bestes Mannequin. Die hat das Kleid vorgeführt". Warum sollte sie es so tragen?, denkt Lillian. Sie kann noch tausend andere Kleider tragen und sie kann das noch viele Jahre tun und dann heiraten und Kinder bekommen und alt werden. Ich aber kann dieses Kleid nur diesen Sommer tragen. „Können Sie es nicht schneller machen als in vier Wochen?", fragt sie. „Dieses eine wenigstens? Ich habe wenig Zeit." „Was meinen Sie, Mademoiselle Claude?", fragt die Schneiderin. Die Verkäuferin nickt. „Wir fangen sofort an." „Wann?", fragt Lillian. „In zwei Wochen kann es fertig sein." „Zwei Wochen – Es war wie zwei Jahre. „Wenn es möglich ist, in zehn Tagen. Wir brauchen ein paar Anproben." „Gut. Wenn es nicht anders geht." „Es geht nicht anders." (Sie kam jeden Tag zum Anprobieren).

(Nach E.M.Remarque.)

Деловая лексика

Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture)

Alexander:

Ich möchte dich fragen, was macht Wadim jetzt in Deutschland?

Boris:

Er führt die Verhandlungen mit unseren Geschäftspartnern bei der Firma N. In Köln.

A.:

Worum handelt es sich? Kannst du mir das sagen?

B.:

Du weißt wohl, es gibt ein Gemeinschaftsunternehmen K. und N. Die Firma N. ist einer der Teilnehmer des Gemeinschaftsunternehmens.

A.:

So? Ich bin nicht


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