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Практический курс немецкого языка - Людмила Васильевна Ильина

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… wie, genau so … wie — Ich bin so alt wie er.

Неодинаковые качества: сравнительная степень + als — Ein Flugzeug ist schneller als ein Auto. Dieses Buch ist viel interessanter als jenes.

После immer — повторение прилагательного не нужно: Er läuft immer schneller. После möglichst — сравнительная степень не употребляется: Antworten Sie möglichst ruhig!

4. Названия месяцев и даты

Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember (мужской род).

Часто вместо месяца употребляют порядковое числительное: 8. Februar = 8.2. (achter zweiter).

Wann ist Goethe geboren? — Am 28. August 1794. Der Wievielte ist heute? — Heute ist der 9. Dezember. Den Wievielten haben wir heute? — Heute haben wir den 9. Dezember.

Год: 1749 — siebzehnhundertneunundvierzig; 2002 — zweitausendzwei. Ich bin 1989 in Moskau gewesen = Ich bin im Jahre 1989 in Moskau gewesen.

Внимание: Anfang August; Mitte Juni; Ende Januar; Anfang, Mitte, Ende des Jahres. Von Anfang an — с самого начала.

Словообразование: приставки er- и mit-

Приставка er- — начало действия или переход в состояние (соответствует за-, раз-, рас-, о-, об- в русском): freuen — erfreuen; blühen — erblühen; frieren — erfrieren; kalt — sich erkälten; krank — erkranken; müde — ermüden; sparen — ersparen; reichen — erreichen.

Приставка mit- — совместность действия, участие, сопровождение: arbeiten — mitarbeiten; tragen — mittragen; bringen — mitbringen.

Текст: DIE JAHRESZEITEN

Herbert: Ich habe gehört, Sie machen sich wieder auf den Weg, stimmt das?

Boris: Ja, das stimmt. Bei uns, Geologen ist das Reisen die gewöhnlichste Sache.

H.: Und wohin jetzt?

B.: Diesmal fahre ich nach Sibirien. Dort gibt es für uns noch viel zu tun. Dieses Land hat eine große Zukunft. Gold, Eisenerz, beste Steinkohle und andere Bodenschätze findet man auf Schritt und Tritt. Kein Wunder, dass man dorthin so viele Expeditionen ausrüstet.

H.: Sind Sie schon einmal in Sibirien gewesen?

B.: Ja, sogar mehrmals. Das letzte Mal war ich dort im vorigen Jahr. Wir haben viel neues Material gesammelt.

H.: Und wann geht es los?

B.: Ich denke am 20. oder 25. Februar. Sehen Sie, bei solchen Expeditionen muss man auch das Wetter in Kauf nehmen. Denn das Wetter dort macht oft die schönsten Pläne zunichte. Die beste Jahreszeit ist für uns Ende Februar, Anfang März, aber nicht früher, denn die Monate Januar und Februar sind im dortigen Gebiet am kältesten. In diesen Monaten zeigt das Thermometer manchmal mehr als 35 Grad unter Null. Um diese Zeit aber, ich meine Anfang März, sind die Flüsse und Seen noch zugefroren, in der Taiga liegt noch tiefer Schnee und es schneit auch ziemlich oft. So können wir unsere Schier oder Schlitten benutzen, denn unser Reiseziel liegt von einem Städtchen und Eisenbahnknotenpunkt über 500 Kilometer weit entfernt. Diesen Weg müssen wir also während des Monats März, vor dem Beginn des Frühlings, schaffen. Im April befreien die Frühlingssonne und der warme Wind die Flüsse und Bäche vom Eis und da werden uns weder Schlitten noch Schier helfen. Außerdem führen wir unsere Arbeit hauptsächlich im Frühling durch, da ist es nicht so heiß. Und überhaupt ist der Frühling die angenehmste Jahreszeit. Ach, wissen Sie, wie schön der Frühling in der Taiga ist! Die Bäume bekommen Knospen und Blätter, es erblühen die ersten Blumen, der Himmel ist blau und wolkenlos, der Gesang der Vögel erfüllt die Wälder. Und die Luft! Sie ist klar und durchsichtig. Na, es ist wahr, manchmal ist das Wetter unbeständig: bald regnet es, bald friert es sogar, aber von Tag zu Tag wird es immer wärmer und die Tage werden länger. Die Monate Mai, Juni, Juli und die erste Hälfte des Augusts sind mit anstrengender Arbeit für alle Expeditionsteilnehmer ausgefüllt. Bei so einer Arbeit hat man oft keine Augen für die Natur.

H.: Und wie ist die Taiga im Herbst?

B.: Oh, sehr unangenehm. Mit dem Herbst kommen kühles Wetter, Nieselregen und Bodenfrost. Der dichte Nebel hüllt dann alles in eintöniges Grau. Die Taiga wechselt ihr Kleid. Manchmal bringt auch der September herrliche, sonnenklare Tage, aber die Nächte sind um diese Zeit stets kalt. Ich bin froh, dass unsere Expedition in dieser Zeit schon zu Ende sein wird.

H.: Ich wünsche Ihnen also glückliche Reise!

B.: Besten Dank!

Das Wetter ist schön — Погода прекрасна

Andrei:

Heute ist herrliches Wetter. Es ist so warm und still, nicht wahr? Wollen wir einen Spaziergang im Wald machen und von dort zum Fluss?

Сегодня прекрасная погода. Так тепло и тихо, не правда ли? Давай прогуляемся по лесу, а оттуда к реке?

Gabi:

Gern. Das Wetter ist wirklich schön. In den letzten Tagen hat es so oft geregnet, dass ich fast jede Hoffnung auf gutes Wetter verloren habe. Glaubst du, dass es keinen Regen geben wird?

С удовольствием. Погода и в самом деле прекрасна. В последние дни так часто шёл дождь, что я потеряла всякую надежду на хорошую погоду. Ты думаешь, что дождя не будет?

A.:

Na, hoffentlich wird es keinen Regen geben. Aber das Wetter ändert sich ja oft. Man kann alles erwarten.

Надеюсь, что дождя не будет. Но погода так часто меняется. Всего можно ожидать.

G.:

Siehst du, am Himmel sind schon Gewitterwolken. Gehen wir lieber nicht, sonst kommen wir bis auf die Haut durchnässt wieder nach Hause.

Видишь, на небе уже грозовые тучи. Давай лучше не пойдём, а то придём домой промокшими насквозь.

A.:

Wir können doch unsere Regenschirme oder Regenmäntel mitnehmen!

Но мы можем взять с собой зонты или плащи!

G.:

Nein, es wird bestimmt ein Gewitter geben, es blitzt ja schon. Und außerdem muss ich dir gestehen, ich habe große Angst vor einem Gewitter.

Нет, определённо будет гроза, уже молния сверкает. Кроме того, я должна тебе признаться, что очень боюсь грозы.

A.:

Was du nicht sagst! Ja, das ist ein triftiger Grund! Nun gut, warten wir eine halbe Stunde, vielleicht zieht das Gewitter vorüber.

Что ты говоришь! Да, это уважительная причина! Ну хорошо, подождём полчаса, может


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