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Практический курс немецкого языка - Людмила Васильевна Ильина

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besuchen oder zu besichtigen", sagte unser Betreuer. „Ich werde mich aber bemühen, Ihnen die besten und bekanntesten davon zu zeigen", fügte Thomas Meier hinzu.

Inzwischen kam unser Bus in der Stadtmitte an. Der Bus hielt an einem hohen schönen Gebäude, dem „Forum-Hotel", wo für uns schon Zimmer reserviert waren.

Beim Abschied machte uns Thomas Meier mit unserem Aufenthaltsprogramm für morgen bekannt. Er schlug uns vor, am nächsten Vormittag eine Stadtrundfahrt durch Berlin zu unternehmen. Natürlich nahmen wir diesen Vorschlag an, denn eine solche Rundfahrt gibt einen guten Überblick über die Stadt.

Nach dem Abendessen hatte unsere Touristengruppe keine Exkursionen und einige von uns äußerten den Wunsch, ins Theater zu gehen. „Na gut", sagte unser Betreuer, „Wer will, kann heute Abend ins Theater gehen. Ich hoffe, Theaterkarten für die ‚Figaros Hochzeit' in der Komischen Oper zu besorgen." Kein Zweifel, dass alle einverstanden waren, sich diese Oper von Mozart anzuhören.

Am nächsten Vormittag, wie verabredet, holte uns unser Betreuer vom Hotel ab. Wir stiegen in den komfortablen Bus ein und machten es uns bequem. Unsere Stadtbesichtigung begann am Alexanderplatz.

Seinen Namen bekam der Platz zu Ehren des russischen Zaren Alexander I. Dieser besuchte Berlin im Jahre 1805. Der Alex, wie die Berliner ihren Platz nennen, ist der beliebteste Treffpunkt der Berliner. Man trifft sich an der Weltzeituhr, in einem der Cafés oder am Springbrunnen. Am Alexanderplatz kreuzen sich die meisten Verkehrsstrecken: S-Bahn (Stadt-Bahn), U-Bahn (Untergrundbahn), Busse und Straßenbahnen.

Unser Bus fuhr am Fernsehturm vorbei. Das ist der höchste Bau in Berlin, der Fernsehturm ist 365 m hoch. Und es ist empfehlenswert, bei gutem Wetter das Aussichtsgeschoss und das Tele-Café zu besuchen und von dort aus einen eindrucksvollen Panoramablick auf die Hauptstadt und ihre Umgebung zu genießen.

Dann fuhr unser Bus durch die breite schöne Straße „Unter den Linden". „Die Unter den Linden" ist eine der schönsten und bekanntesten Straßen der Hauptstadt. Bedeutende Baudenkmäler aus dem 18. und 19. Jahrhundert machen sie zu einer architektonischen Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Zu beiden Seiten dieser Straße befinden sich viele historische Gebäude. Wir besichtigten das älteste Bauwerk auf der „Unter den Linden" — das Museum für Deutsche Geschichte. Es gilt als einer der schönsten deutschen Barockbauten. Einige Schritte weiter bewunderten wir die „Neue Wache" von Carl Friedrich Schinkel, dem bedeutenden Berliner Architekten des 19. Jahrhunderts. Heute ist das eine „Zentrale Gedenkstätte für die Opfer des Krieges und der Gewalttherrschaft."

In der Nähe liegt die bekannte Humboldt-Universität mit den Denkmälern für Wilhelm und Alexander Humboldt davor. Ludwig Feuerbach, Hegel, Jacob und Wilhelm Grimm, Robert Koch und viele andere hervorragende Gelehrte wirkten an der Universität.

Auf der anderen Seite der Straße „Unter den Linden" befindet sich die bekannte Staatsoper, eines von 3 Opernhäusern Berlins. Das schöne Operncafé in dem ehemaligen Prinzessinnenpalais lädt die Besucher der Hauptstadt zu einer Tasse Kaffee ein. Leider hatten wir keine Zeit, dieser Einladung zu folgen.

Unser Bus fuhr weiter in Richtung Brandenburger Tor. Eine Zeitlang standen wir auf dem Pariser Platz und bewunderten das Wahrzeichen Berlins, das Brandenburger Tor. Hier verlief die Grenze zwischen Ost- und Westberlin. Jahrzehntelang teilte eine Mauer die Stadt. Am 9. November 1989 fiel die Mauer. Das Brandenburger Tor ist heute zum Symbol der deutschen Einheit geworden.

Wir fuhren durch das Brandenburger Tor in Richtung Tiergarten. Hinter dem Brandenburger Tor rechts sahen wir uns das neue Reichstagsgebäude mit der neuen Glaskuppel an. Leider hatten wir keine Zeit, Schlange zu stehen und auf das obere Geschoss des Gebäudes hinaufzusteigen.

Endlich hielt unser Bus vor dem Tiergarten. Der Tiergarten ist einer der größten innerstädtischen Parks. Sie sind die grünen Lungen für die gesamte Stadt. Alljährlich treffen sich hier Touristen aus allen Metropolen Europas, um an verschiedenen Festspielen teilzunehmen.

Kein Wunder, dass wir von dem Sehen und Erleben zum Umfallen müde waren und eine Ruhepause äußerst nötig war. Thomas schlug uns vor, uns auszuruhen.

Es machte uns Spaß, im Schatten der Bäume zu sitzen und das Berliner Bier zu genießen.

Dann standen wir eine Zeitlang vor der Siegessäule und machten Aufnahmen zur Erinnerung an unseren Aufenthalt in Berlin.

In diesem schönen Bezirk Berlins befindet sich das Schloss Bellevue. Zahlreiche Botschaften und Landesvertretungen haben hier ihren Sitz.

Viele kulturelle Einrichtungen grenzen an diesen Park. Hier liegt auch der Hamburger Bahnhof. Seit 1996 sind hier die Berliner Museen für die Kunst der Gegenwart untergebracht.

Und nun fuhr unser Bus durch die belebteste Straße Berlins, durch den Kurfürstendamm, den Ku-Damm, wie die Berliner sie kurz nennen. Der Kurfürstendamm ist etwa 3,5 Kilometer lang und 50 Meter breit. Gegen 30 Straßen kreuzen ihn und über 300 Geschäfte gibt es dort. Kein Wunder, dass der Besuch dieser Straße fast immer auf dem Programm von Touristen steht. Die Straße ist wirklich sehenswert. Die elegantesten Geschäfte, komfortable Hotels, Restaurants, Cafés, Theater, Kinos, Diskotheken locken die Gäste Berlins an. Auch in der Nacht herrscht hier reges Leben. Rund um die Uhr gibt es hier gute Küche, gute Getränke und gute Unterhaltung.

Bis zum Mittagessen in einem der schönen Restaurants auf dem Kurfürstendamm hatten wir genug Zeit, um noch eines der ältesten Bauwerke im Barockstil, das Schloss Charlottenburg zu besichtigen. Dieses Schloss erbaute man Ende des 17. Jahrhunderts für die Kurfürstin Sophie Charlotte.

Am Nachmittag waren wir auf dem Potsdamer Platz. Dann bummelten wir durch die neuen Viertel Berlins, Einkaufsstraßen, wo wir einige Souvenirs zur Erinnerung an unseren Aufenthalt in Berlin kaufen konnten.

Es machte uns große Freude, eine Stadt wie Berlin kennen zu lernen. Leider war unsere Zeit knapp. Wir hofften nur, auf der Rückfahrt in die Heimat die Berliner Museen und die Umgebung sehen zu können. Das versprach man uns.

Am dritten Tag unseres Aufenthaltes in Berlin nahmen wir herzlichen Abschied von den gastfreundlichen Berlinern. Unser Flugzeug nahm Kurs auf Frankfurt am Main.

Erkundigung auf der Straße — Информация на улице

A.:

Verzeihung, seien Sie so gut, sagen Sie mir, bin ich richtig auf dem Weg zur nächsten Trolleybushaltestelle der Linie 2? Ich bin fremd in Moskau.

Извините, будьте так добры, скажите я правильно иду к ближайшей троллейбусной остановке, маршрут 2? Я не местный.

B.:

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