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Практический курс немецкого языка - Людмила Васильевна Ильина

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zu einem Stapel von Kartons in der Ecke des Raumes, zerrt einen heraus und sagt: „Der wird reichen." Er legt ihn auf die Rampe. Peter packt die Sachen in den Karton. Der Postbeamte schiebt ihm eine Paketkarte hin und sagt: „Bitte ausfüllen." Peter füllt die Paketkarte mit der Hamburger Empfängeradresse aus. Der Postbeamte überfliegt sie und sagt: „Absender fehlt." Peter füllt also noch den Absender aus. Der Postbeamte stempelt die Paketkarte und reißt den Kontrollbeleg ab. „Und machen Sie es als Eilsendung", sagt Peter. „Eilsendung jawohl", sagt der Postbeamte. Peter holt seine Geldbörse heraus, legt ein Fünfmarkstück auf die Rampe und sagt: „Der Rest für ihre Mühe." „Recht schönen Dank", sagt der Postbeamte. „He, vergessen Sie nicht Ihren Kontrollbeleg." Peter steckt den Kontrollbeleg ein und verlässt das Postamt.

die Menschenseele человеческая душа, das Gepäck багаж, blechbeschlagen обитый жестью, das Weilchen минутка, der Gegenstand предмет, herauszerren vt вытаскивать, überfliegen пробежать взглядом, der Postbeamte почтовый служащий, der Kontrollbeleg квитанция, die Geldbörse кошелек, der Rest сдача

45. Прочтите и переведите на русский язык следующие микродиалоги: а) напишите ваш перевод справа, б) сделайте обратный перевод на немецкий язык, в) проверьте правильность вашего перевода справа по тексту, данному слева.

Auf der Post

A.:

Ich möchte drei Briefmarken zu 2 Euro und vier zu 90 Cent. Und hier habe ich einen Eilbrief.

_______________

B.:

Eilzustellung von 6-22 Uhr kostet 6 Euro extra, das macht dann zusammen 15,60 (15 Euro 60 Cent).

_______________

A.:

Haben Sie auch Briefumschläge und Postkarten?

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B.:

Postkarten ja, Briefumschläge bekommen Sie in einem Papierwarengeschäft oder an einem Zeitungskiosk.

_______________

A.:

Ist das ein Paketschalter?

_______________

B.:

Ja, was wünschen Sie?

_______________

A.:

Ich möchte dieses Päckchen nach Moskau schicken.

_______________

B.:

Das macht 8 Euro.

_______________

A.:

Und per Einschreiben ...?

_______________

B.:

Dann kostet es 3 Euro mehr.

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A.:

Entschuldigen Sie bitte, wissen Sie, wo ich diesen Brief einwerfen kann?

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B.:

Weiter unten an der Straßenecke ist ein Briefkasten.

_______________

A.:

Wie oft leert man ihn?

_______________

B.:

Ich glaube, jede 3 Stunden, abends um 10 Uhr zum letzten Mal.

_______________

46. Прочтите и переведите на русский язык.

Nur ein Klick – und schon geht die Post ab

In wenigen Sekunden ist eine E-Mail beim Empfänger, egal, ob ein paar Straßen weiter oder auf einem anderen Kontinent. Jede Reise einer E-Mail beginnt auf dem Monitor eines Computers. Eine E-Mail hat keinen Umschlag wie ein Brief, sie ähnelt einer Postkarte. Manchmal hat sie auch ein Bild. E-Mails sind einfach und schnell und genau das macht sie so erfolgreich. Weltweit können etwa 600 Millionen Computer elektrische Nachrichten versenden und empfangen – jeder davon hat einen persönlichen Briefkasten. Der Briefträger heißt Internet und er kommt Tag und Nacht.

Über Telefonleitungen schickt der Computer des Absenders eine E-Mail an seinen Provider – das Postamt. Dieser Provider versendet die E-Mail über das Internet weiter und schon ist sie unterwegs – über der Erde oder unterirdisch. Schnell muss sie sein, die E-Mail! In ein paar Sekunden ist sie auf dem Mailserver des anderen Providers – auf dem Postamt des Empfängers. Er kann die E-Mail lesen oder sofort löschen. Und all das mit einem Klick der Maus!

der Klick щелчок, die E-Mail электронная почта, weltweit по всему миру, die Nachricht сообщение, известие, versenden vt рассылать, der Provider провайдер, unterirdisch под землёй, der Mailserver почтовый сервер, löschen погасить, стереть, die Maus – мышка, ähneln vi (Dat.) быть похожим на что-л., кого-л., PC=Personalcomputer

47. Ответьте на вопросы.

1. Haben Sie einen Heim-PC (домашний персональный компьютер)? 2. Haben Sie den Zugang zum Internet? 3. Bekommen Sie Informationen per Brief, per Telegramm oder per E-Mail? 4. Wie lange brauchen gewöhnliche Briefe und wie lange E-Mails von Moskau nach Berlin? 5. Versenden Sie oft E-Mails? Wann? An wen? 6. Was können Sie außer dem Text noch per E-Mail schicken? 7. Finden Sie gewöhnliche Briefe altmodisch? 8. Unter welcher Adresse sind Sie mit einer E-Mail zu erreichen? 9. Wann lesen Sie die angekommenen E-Mails?

48. Прочтите и переведите на русский язык следующий текст. Выпишите незнакомые вам слова. Составьте план (тезисы) и перескажите текст, используя тематическую лексику.

Zwei Briefmarken

Ich betrete das Postamt 0 94 und fünf Minuten später verlasse ich es als Neuerer. Dabei habe ich nichts dergleichen im Sinn. Ich bin dienstlich unterwegs und soll nebenbei zwei Briefmarken kaufen.

Drei Schalter sind geöffnet. Vor zweien stehen je 20 bis 30 nervöse Schlangenmenschen. Vor dem dritten, dem Paketschalter, ist niemand. Dahinter auch keiner.

Die gereizten Schlangen bewegen sich so gut wie gar nicht vorwärts, wie das so manchmal ist. Soll ich wegen zwei Briefmarken so lange auf der Post sein? Kein Mensch im Betrieb glaubt mir. Das weiß ich genau. „Wer bedient hier?", frage ich und sehe umher. Ich bemerke einen jungen Mann. Er flattert lächelnd und plaudernd von Schalterkollegin zu Schalterkollegin und gerät schließlich wie unabsichtlich hinter den Paketschalter. Flugs bin ich bei ihm. „Bedienen Sie hier?", frage ich höflich. Der lächelnde Jüngling nickt. „Dann geben Sie mir doch bitte zwei Marken zu zehn Pfennig", bitte ich. Der junge Mann lächelt weiter, schüttelt aber dabei den Kopf. „Marken habe ich nicht", versichert er. „Waaas?", lächele ich zurück. „Sie haben hier in der Post keine Marken?"

„In der Post? Natürlich haben wir in der Post Marken", antwortet er und wird plötzlich ganz ernst. „An den anderen Schaltern ja, bloß an diesem nicht."

„Na – tja!", ruft eine explodierende Frau in Schlange Nr. 1. „So ist das, Herr! Man muss wegen einer Marke anstehen und zwanzig Minuten warten!" „Ist doch nicht so schlimm", beruhigt sie ein alter Mann. „Sie stehen ja nicht im Regen. Bei der Post geht's nicht so schnell."

Ich überlege. Gibt's denn hier keine Automaten? Wieder sehe ich umher. Im Schalterraum ist keiner. Aber draußen am Eingang hängt er. Ich schleiche mich hinaus.

„Na – tja! Der Apparat ist natürlich leer", ruft die Frau aus der Schlange Nr. 1 hinter


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